Mit Bild und Ton direkt in die Herzen der Zuschauer gesegelt

Persönliches zur Lesung Schiffskater Pixie in Sachsenhausen

Als Autor ist man ja immer von seinen Büchern überzeugt und das Kooperationsprojekt Schiffskater Pixie, mit James Cook um die Welt stellt für mich als Gesamtpaket den bisherigen Höhepunkt meiner publizistischen Tätigkeit dar. Und ja, das gleiche gilt tatsächlich auch für meinen geliebten Schiffskater Rotbart, dessen Familiengeschichte sich irgendwie und irgendwann in den Tiefen der vergangenen Jahrhunderte mit der des freundlichen Pixie kreuzt. Aber jeder Autor schleppt natürlich eine gehörige Portion Befangenheit bei der Beurteilung seiner Werke mit sich herum. Und so ist eine Lesung immer eine Herausforderung, denn sie stellt einen deutlich objektiveren Prüfstein für das Werk dar. Und nicht nur dafür! Die Beurteilung des Werkes hängt bei einer öffentlichen Vorstellung vor allem auch von seiner Präsentation ab, eine Herausforderung, die nicht zwingend zu den Kernkompetenzen eines Autors gehört. Und dann muss auch noch der organisatorische Rahmen stimmen, den der Veranstalter bietet.

Angesichts solcher Unwägbarkeiten waren meine Nervosität und Selbstzweifel vor der Veranstaltung groß. Immerhin habe ich ja zum ersten Mal im Rahmen des literarischen Herbstes in Waldeck gelesen und auch das Buch selbst war ja nagelneu, die Zeit der Vorbereitung außerordentlich kurz, die Bedingungen vor Ort völlig unbekannt. Und da es sich ja zudem um ein Kooperationsprojekt mit dem genialen Schiffskatzenmaler Jonny handelt, hatte ich für das Gelingen der Buchvorstellung ja auch noch eine zusätzliche Verantwortung zu tragen.

Um es kurz zu machen, die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Dank des Engagements der Frauen vom Wajuku – Waldecker Förderverein für Kinder, Jugend und Kultur e.V., den Leuten der Veltum GmbH, in deren Varanstaltungsraum wir zu Gast waren und nicht zuletzt unserer Freundin Uschi, die den Kontakt hergestellt und meine Frau und mich beherbergt hat. Auch an an meine Frau natürlich ganz herzlichen Dank für die moralische Unterstützung. Mein Gefühlsleben hat sich also wieder stabilisiert und nun möchte ich vor allem die Bilder sprechen lassen.

Die Veranstalter hatten an alles gedacht: Den Beamer mit großer Leinwand für die tollen Illustrationen von Jonny Petry, die begleitend zu den vorgetragenen Texten gezeigt wurden; Das obligatorische Wasser gegen die trockene Zunge und nicht zuletzt den bequemen Lesesessel mit Lampe. Allein die von mir gewünschte schnurrende Katze auf dem Schoß fand sich leider nicht ein. Foto © Ursula Neubauer

Lebendig dürfte die Lesung durchaus gewesen sein, vor allem, wenn ich im Nachhinein meine Mimik beim Lesen betrachte (man sieht sich ja sonst nicht). Foto © Ursula Neubauer

Jonnys Bilder waren nicht nur der Hit der Veranstaltung, sondern boten zudem die Möglichkeit, durch Erklärungen zu den Bedingungen der Seefahrt und gewissen Hintergründen zur Schiffskatergeschichte den Lesevortrag ein wenig aufzulockern. Foto © Ursula Neubauer

Im Hintergrund eine Mitarbeiterin von Veltum, die sich bereiterklärte, den Bildwechsel nach Drehbuch vorzunehmen, bis eine kleine technische Unzulänglichkeit behoben war. Man sieht, der Rahmen für eine gute Veranstaltung hätte besser kaum sein können. Foto © Ursula Neubauer

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Helden des Segelschiffszeitalters

Meine Bücher über über die tapferen „Seeschnurrer“

Mit dem ersten Band über den Schiffskater Pixie habe ich nun bereits das fünfte Buch veröffentlicht, das sich in der einen oder anderen Weise mit den vierbeinigen Seefahrern befasst. Vor allem bei den kätzischen Abenteuerromanen ist mir nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch die Gestaltung des Buches wichtig. Und die hat mit den Schiffskater Pixie-Illustrationen von Jonny Petry zweifellos einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Als im Berliner Vergangenheitsverlag mein drittes Buch in der Reihe Kleine Kulturgeschichten mit dem Titel Forscher, Katzen und Kanonen erschien, handelte es sich noch um ein Sachbuch, bei dem der historisch reale Kater Trim den Leser durch das Thema Leben und Arbeit an Bord von Forschungsschiffen des 18. und 19. Jahrhunderts führte.

Mit der in Eigenregie publizierten Schwarzbärflotte hatte ich im Anschluss eines der ersten Bücher veröffentlicht, das sich systematisch mit dem Thema Schiffskatzen in der Geschichte befasst.

Und dann folgte ebenfalls in Eigenregie das Projekt Rotbartsaga mit dem fiktiven Schiffskater, der im 17. Jahrhundert um die Welt segelte. Die beiden ersten Bücher, Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon und Schiffbruch vor Sumatra, zeichnen sich bereits durch eine aufwändige Gestaltung und originelle Illustrationen aus. Mit dem Gemeinschaftprojekt Schiffskater Pixie hat nun die zweite wunderschön bebilderte Schiffskatzenserie Segel gesetzt, bei der ein fiktiver schnurriger Seemann die Hauptrolle innehat.

Biete unterhaltsame und informative Schiffskatzenabende

Schiffskatzen sind ein wirklich spannendes, amüsantes und unterhaltsames Thema. Und so möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht nur die Lektüre meiner Bücher wärmstens empfehlen, sondern auch darauf hinweisen, dass ich mich gerne für Lesungen und Plaudereien über die befellten Helden engagieren lasse. So wie beispielsweise am 09. November dieses Jahres in Waldeck. Wer also Lust hat, mit mir zusammen einen Schiffskatzen-Literatur- und Themenabend zu veranstalten und mit den felinen Nager-Kontrolloffizieren um die Welt zu segeln, möge mich einfach per email w.schwerdt@gmx.de kontaktieren.

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Schiffskater Pixie in Waldeck – Sachsenhausen

Mehr zum WaJuKu und zum Gesamtprogramm des Literarischen Herbstes 2018 in Waldeck

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Wiederbelebung

Fast zwei Jahre ist es her, dass der Blog Forscher, Katzen und Kanonen einen neuen Beitrag gesehen hat und der war auch nur „aufgewärmt“. Dabei ist das dem Blog zugrunde liegende, 2012 im Berliner Vergangenheitsverlag erschienene gleichnamige Buch eine meiner „Schlüsselpublikationen“. Denn meine Recherchen zum Thema „Leben und Arbeit von Forschungsreisenden im 18. und 19. Jahrhundert“ hatten mich – wie der Buchtitel schon andeutet – auch auf die Spur der Schiffskatzen gebracht und damit mein schriftstellerisches Schaffen in eine neue Richtung gelenkt. Lesen Sie weiter auf Forscher, Katzen und Kanonen

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Bestellt doch mal autorenfreundlich

Einige meiner Bücher jetzt auch im Autorenwelt-shop

Viele Leser wissen es nicht, aber der Autor steht mit seinen Tantiemen am unteren Ende der Buchmarkt-Nahrungskette. Nur wenige Schriftsteller (ob Verlags- oder Selfpublisher) können von ihren Büchern leben. Denn die Verlage, der Großhandel und der Einzelhandel, sichern sich zuerst ihren Anteil am Kuchen und auch die Drucker, Lektoren, Illustratoren, Setzer, Layouter und Korrektoren wollen natürlich für ihre Arbeit bezahlt werden. In der Regel bleiben dem Verfasser der Bücher bei den Verlagen etwa 8% (brutto) vom Nettoverkaufspreis. Der Selfpublisher muss seine Publikationskosten ebenfalls über den Buchverkauf einspielen, seine Marge ist jedoch auch hier nicht besonders hoch, will er mit seinem Buchpreis halbwegs wettbewerbsfähig bleiben. Denn die Publikationsdienstleister wollen ja auch noch „etwas“ verdienen.

Die (großen) Verlage können ihre Marktmacht naturgemäß bis hinein in die Politik (z.B. Gestaltung des Urheberrechts) einsetzen und verstehen das öffentliche Bewusstsein für ihre Interessen einzunehmen (Mythos: Nur ein Verlag sichert die literarische und handwerkliche Qualität eines Buches). Der stationäre Buchhandel zieht ebenfalls in eigenem kommerziellen Interesse in seinem Kampf gegen den bekannten Online-Marktriesen die Buchkäufer mit der moralischen Keule auf seine Seite. Jene, ohne die ein Buch nur aus leeren Seiten bestünde und bestenfalls als Notizbuch Verwendung finden könnte, müssen mangels ökonomischer und institutioneller Potenz ohne schlagkräftige Lobby auskommen. Da trifft es sich gut, dass es mit der Autorenwelt inzwischen auch eine Plattform gibt, die sich ganz praktisch für die spezifischen Interessen der Autoren einsetzt.

So leitet beispielsweise der Autorenwelt-shop, der als ganz normaler Buchhändler agiert, aus seiner Marge beim Buchverkauf 7% zusätzlich an den Autor weiter (und geht dabei übrigens nicht pleite!), immerhin nahezu eine Verdoppelung der üblichen Schriftstellertantieme. Der Leser muss übrigens keinen Cent mehr bezahlen und Versandkosten fallen ebenfalls nicht an. Wer also nicht bei Amazon bestellen will und trotzdem die selbst publizierenden Produzenten des Stoffes unterstützen möchte, der den eigentlichen Grund des Buchkaufes darstellt, sollte sich unbedingt mal im Autorenwelt-shop nach seiner Lektüre umschauen. Dort sind inzwischen auch ein paar meiner Bücher zu beziehen, wie die folgende Liste zeigt.

Rotbartsaga: Schiffbruch vor Sumatra, Hardcover ( zur Shop-Seite )
Rotbartsaga: Schiffbruch vor Sumatra, Taschenbuch ( zur Shop-Seite )
Rotbartsaga: Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon ( zur Shop-Seite )
Vampire, Wiedergänger und Untote ( zur Shop-Seite )
Andere Zeiten, andere Drachen ( zur Shop-Seite )

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