Die Rotbartsaga als Smart Contextual Enrichment (SmartContEnt) Projekt

Wenn Lernen zum spannenden Abenteuer wird

TitNeuGesamtVorSXKeine Frage, die Rotbartsaga ist zunächst einmal eine spannende, unterhaltsame Buchserie, die den Leser auf tierischen Spuren in längst vergangene Seefahrtszeiten entführt. Ungetrübter Lesespaß für Menschen zwischen 12 und 120 Jahren, wie es die bisherigen Leserbewertungen durchblicken lassen. Die smarten (Smart) kontextbezogenen (Contextual) Zusatzinformationen (Enrichment) hingegen, die sich in den Illustrationen des reichhaltig ausgestatteten Buches finden, reichern das Buch sehr unauffällig an, ohne den Lesefluss (und damit –spaß) zu stören.

Aber dennoch sind es diese mehr oder weniger versteckten QR-Codes im Taschenbuch, die den besonderen Wert des Buchprojektes ausmachen (ich könnte natürlich auch den häufig missbrauchten Begriff Mehrwert verwenden). Denn hinter diesen Pixelkästchen verbergen sich Links zu sorgfältig ausgesuchten locker geschriebenen aber solide recherchierten Sachartikeln, Museumsvideos oder unterhaltsamen und informativen Geschichtsmagazinen seriöser wissenschaftlicher Institutionen, die per Smartphone oder Tablet abgerufen werden können. Da diese geschichtlichen Hintergrundinformationen für das Verständnis des Romangeschehens nicht notwendig sind, ist die Tatsache, dass sich hier viel Englischsprachiges herumtreibt, kein Problem.

Ein Abenteuerroman als Unterrichtsmaterial

15Kapitel1AnsichtAmsterdanFür den Einsatz im Schulunterricht dürfte die Zweisprachigkeit der Hintergrundinformationen sogar ein Vorteil sein. Denn ebenso wie ich mit dem SmartContEnt-Konzept neue Wege in der Unterhaltungsliteratur beschreite, lassen sich mit der Rotbartsaga als Grundlage interessante Unterrichtskonzepte -projekte entwickeln. Da wäre beispielsweise die Verbindung zwischen Geschichts- und Englischunterricht, die Integration der qualifizierten Internetrecherche in den Geschichtsunterricht und nicht zuletzt vermittelt das Buch natürlich auch geographisches und biologisches Wissen. Autorenbegleitete Unterrichtseinheiten beziehungsweise Projekte sind natürlich auch denkbar und können zudem einen Einblick in den sich ständig verändernden Literaturmarkt und seine virtuellen Erscheinungsformen aus erster Hand vermitteln.

Noch längst nicht ausgereizt

Die Möglichkeiten des SmartContEnt-Konzeptes sind übrigens mit der Umsetzung in den Büchern der Rotbartsaga noch längst nicht ausgereizt, sondern stehen erst ganz am Anfang. Schließlich ist dieser Teil des Buchprojektes derzeit weitestgehend eine Ein-Mann-Show. Nicht zuletzt, um eine Grundlage zur Weiterentwicklung des SmartContEnt-Konzeptes (das sich ja nicht auf Holzbücher beschränkt) zu schaffen, habe ich zur Finanzierung des Projektes das Crowdfunding gewählt.
Trotz der innovativen crossmedialen SmartContEnt-Arbeiten im Hintergrund ist die Rotbartsaga natürlich in allererster Linie ein historischer Katzenroman, bei der Geschichten wie beispielsweise Der Smutje und der Kombüsenkater im Vordergrund stehen.

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